Die FDP und der gemeinnützige Wohnungsbau

Im Dübendorfer Gemeinderat wurde lang über den gemeinnützigen Wohnungsbau debattiert. Anlass dafür war eine parlamentarische Initiative der FDP, die den geplanten preisgünstigen Wohnungsbau im Leepünt und Gumpisbüel für Dübendorfer Einwohner reservieren will. Zudem sollen diese Wohnungen nur Personen mit tiefen Einkommen reserviert werden.

Das Gute daran: Auch von FDP-Seite wurde mehrmals der genossenschaftliche Wohnungsbau gelobt und man berief sich auf den Artikel in der Gemeindeordnung, der zwingend die Förderung von preisgünstigen Wohnungen vorsieht. Dieser Artikel war damals auf Initiative der SP zustande gekommen.

Gegen zu starre Regelungen wehrten sich hingegen der Stadtrat und alle anderen Fraktionen ausser der SVP. Dazu der Fraktionschef der SP, Roland Wüest: “Die FDP kämpft hier gegen ein Phantomproblem: Statt zu fragen, warum wir in Dübendorf kaum Wohnungen zur Kostenmiete haben, wird versucht, mehr Regeln für die wenigen Wohnungen zur Kostenmiete aufzustellen.”

Die FDP brauchte aber für die parlamentarische Initiative keine Mehrheiten, sondern nur 14 Stimmen. Dafür reichen diejenigen von SVP und FDP. Somit geht das Geschäft an die GRPK, die einen – hoffentlich guten – Vorschlag zur Vergabe von gemeinnützigen Wohnungen ausarbeiten kann.

Votum von Roland Wüest, SP

Votum von David Siems, Grüne

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