Klimainitative abgelehnt – Jetzt lokal handeln!

Am vergangenen Sonntag wurde mit einer grossen Mehrheit die Klimafondsinitiative abgelehnt. Das ist eine verpasste Chance für die Schweizer Wirtschaft und ein unsägliches Augenverschliessen vor der Tatsache, dass wir jetzt handeln müssen und nicht erst in zehn Jahren. Die Klimakrise spitzt sich jährlich zu. Extreme Hitze, Trockenheit und der rasante Verlust von Biodiversität sind schon jetzt traurige Realität.

Nach dieser verpassten Chance müssen wir umso mehr lokal agieren. Lokal kann man nämlich viel erreichen. Zum Beispiel kann man den konsequenten Ausbau von ÖV und Velowegen vorantreiben. Auch ist es auf Stadt- oder Gemeindebene möglich, Photovoltaik und klimaneutrale Heizungen bei öffentlichen und privaten Gebäuden zu fördern. Weiter ist die Entsiegelung und Begrünung im öffentlichen Raum lokal umsetzbar-

Ausserdem sind Begrünung und Entsiegelung wichtige Massnahmen, um die Klimakrise zu verlangsamen und extreme Hitze zu mindern. Oft ist das einhergehend mit einer allgemein besseren Lebensqualität. Gerade was die wiederkehrenden Hitzeperioden betrifft, haben wir es in erster Linie lokal in unseren Händen, hier etwas zu tun – in unseren eigenen Gärten, aber auch auf öffentlichem Grund.

Gerade der neue Krieg im Nahen Osten macht wieder deutlich, wie sinnvoll Investitionen in Energien sind, die von Öl und Erdgas unabhängig sind. Veränderung passiert im Kleinen. Darum fordere ich alle dazu auf, die kommunalen Wahlen nicht auszulassen und am 12. April progressive Kräfte zu wählen, die sich für eine klimanangepasste und nachhaltige Region einsetzen. Wir alle tragen Verantwortung für die jetzigen und kommenden Generationen.

Sofia van Moorsel, Gemeinderätin SP Dübendorf

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