„FDP verlangt klare Regeln für subventionierte Wohnungen„, Leserbrief vom 20. März 2026
Im letzten Glattaler durfte ich erneut einen Werbetext für die parlamentarische Initiative von FDP-Gemeinderätin Sabine Meier zu Genossenschaftswohnungen auf städtischen Grundstücken lesen. Sie verlangt, dass nur Dübendorfer:innen mit geringem Einkommen und Vermögen dort wohnen dürfen. Auf die wiederholte Kritik an diesem Vorstoss geht aber auch sie wieder mit keinem Wort ein:

Foto: David Siems 2025 (Artischock)
Wer kommt für die fehlenden Eigenmittel für den Bau der Wohnungen auf, wenn nur Mietende mit geringem Vermögen zugelassen sind?
Sie fügt zwar an, dass die Stadt Zürich für ihre Sozialwohnungen ähnliche Vorgaben macht. Diese werden aber im Gegensatz zu Genossenschaftswohnungen nicht von der Mieterschaft selbst finanziert, sondern von der Stadt Zürich mit Steuergeldern.
Am Freitagabend, 19:30 findet im Mehrzwecksaal Westhof an der Zukunftstrasse 3 ein Wahlpodium statt. Interessierte können die Kandidierenden der FDP dort direkt fragen, wie sie diese Finanzierungslücke schliessen wollen. Vermutlich ist mehrfaches Nachhaken nötig für eine konkrete Antwort.
David Siems, Gemeinderat Grüne Dübendorf